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keine 15 Gründe den Artikel zu lesen

 

ein Grund sollte eigentlich genügen.

einigen von euch dürfte nicht entgangen sein das ich eigentlich nur noch instagram (siehe seitenleiste) nutzte.
das hat verschiedene gründe. der wesentliche punkt soll euch aber nicht vorenthalten werden.pläne zum blog habe ich viele, mehr als genug, ganz sicherlich.
keine zeit, lust, was weiß ich was man da alles so anführen kann, neee, gilt hier nicht.

Der anlass das hier jetzt mal öffentlich zu machen und damit auch die ausrichtung etwas zu ändern ist gestern abend um 22:15 h im zdf in der reihe 37° gesendet worden.
es wurde unter anderem Jana vorgestellt, als Deutschlands vorzeige-depressive. Sie hat vor allem durch twitter unter dem hashtag #notonlysad eine gewisse Berühmtheit erlangt und auch ein buch mit ihrem weg und ihrer form der Depression veröffentlicht.
aber es ist halt ihre Geschichte, ihre form der Erkrankung.
dazu wurden sie und der 2. protagonist ein Jahr lang begleitet und das ganze in 30!! minuten gepackt.Aha!?!

natürlich gibt es sicherlich gewisse verhaltensmuster die man getrost verallgemeinern kann.aber das wars dann auch schon mit DER depression.
ich werde nun seit jahren behandelt. ich nehme medikamente ohne die es sicherlich zur zeit nicht geht.es gibt auch sicherlich Schlüsselerlebnisse die das fass irgendwann haben überlaufen lassen. das liegt auch , wie so häufig, an erlebnissen der Kinderzeit, an beziehungen die längst keine mehr sind.

jedoch bin ich nicht immer traurig, und schon gar nicht humorlos.

ähnlich wie Jana stehe ich an manchen tagen auf und tanze durch die wohnung.
an manchen tagen allerdings ist die klappe zu und es gibt keine gefühle, keine emotionen, es gibt nichts was wichtig wäre und schon garnichts zu sagen.
das kann dauern, das kann aber auch genau so schnell wieder vorbei sein.
der Hund ist da ein wichtiger Faktor um überhaupt das haus zu verlassen. manchmal nur im dunklen.
seit einiger zeit habe ich mit schweren angstzuständen zu kämpfen die es einfach verhindern das haus zu verlassen. es geht nicht.termine machen ist also schwer und bedarf großer Vorbereitung. und dann kann es doch sein das es nicht geht.
und autosuggestionstraining mitten in der Fußgängerzone macht sich halt nicht so gut und bringt zudem auch nichts.
darunter leiden ALLE sozialen kontakte.
darunter leidet die Selbstversorgung.
darunter leidet die existenzsicherung.
überhaupt der kampf mit krankenkasse, termine bei ärzten, Behördengänge die die existenzsicherung gewährleisten. davon war keine rede.

nun ja, für mich jedenfalls genug anlass das hier mal zusammenzuschreiben .

Trotzdem wird Das rote Gartenhaus kein Blog über Depressionen, sonder eher „mit auch“!
ich plane mich verstärkt mit interior, vielleicht DIY und auch gesellschaftlichen Themen auseinander zu setzen. Dazu dürft ihr gerne an meinen kreativen, handmade Prozessen teilhaben.

so, ich würde sagen das ist genug für jetzt.

 

ich hoffe wir lesen uns wieder, dann gibts auch wieder was zu sehen!

und bis dahin: lachen nicht vergessen

Rita