„Du sag mal…

…wie ist das eigentlich so mit Tattoos auf älterer Haut?“

Worum geht’s denn hier heute? Um Tattoos, ne, im Prinzip nicht.
Lasst und mal über was reden das wir, wenn wir wirklich total, so ganz absolut ehrlich sind nicht sooo sehr lieben: DAS ALTER
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Bääähm, was ein Wort, Alter… alter Falter!

Ich bin ja nun mal ein Kind der frühen 60er, genau gesagt 1961. Ja, das ist die Jahreszahl bei der man in diesen tollen Apps wenn man sein Geburtsdatum einträgt schon ganz schön zurück scrollen muss. Ätz, PUNKT
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Aah, Madame haben ein Problem mit ihrem Alter, nö, im Prinzip nicht. Das ist ja nun mal unabwendbar und somit muss man dem Ding gelassen gegenüber stehen. Tu ich….. meistens.
Aber es gibt sie natürlich, die Tage an denen das komplett anders läuft, manchmal sind es auch nur Sekunden, wie die Sekunde in der mich auf der #blogst13 eine, mir bis dahin unbekannte, Bloggerin fragte: „Wie ist das eigentlich mit Tattoos auf älterer Haut?“ Mein Gesicht muss wohl grandios gewesen sein. Schließlich ist es ja recht unüblich jemanden ,den man so gar nicht kennt mal grad bei einem Zigarettchen so anzusprechen…hihi… doch ich hab sie echt sehr , sehr gerne, die kleine, freche Bloggerin… inzwischen, hihi!
Wie macht sich Alter den individuell bemerkbar?
Man sportelt, cremt, schmiert und stellt doch eines Tages fest, Bikini, bitte nur noch im eigenen Garten und am besten unter höchstens vier Augen!
Man lebt, liebt und lacht, aber doch anders als vor 20 Jahren. Mit mehr Genuss vielleicht, aber , wenn’s gut läuft auch freier als vor 20 Jahre. Nicht mehr so nach aussen orientiert, mehr für sich. So ist es zumindest bei mir.

Ich habe viel erlebt, viel gesehen, viel gelacht, viel geweint. Klar, da kommt ja auch einiges zusammen, an Jahren. Ich war in vielen Dingen ein Spätentwickler. Mit 18 zum ersten Mal geheiratet, zwei Jahre später Tochter Nr. 1, weitere 2 Jahre später Tochter Nr.2. Trennung kurz darauf und schon war ich mit 22 Jahren allein erziehende Mutter. Bäääm, das war damals wenig populär und auch nicht so wirklich einfach. In erster Linie hieß es Verantwortung zu tragen für die Mädels und mich. Das war ein Ding, das zu stemmen, aber sie sind groß geworden, sie hatten das Glück in einer Zeit groß zu werden als man Kinder noch einfach so vor die Tür schicken konnte, zum Spielen, zum Zelten, zum Blödsinn machen. Urlaube und Sonderwünsche waren nicht groß drin, aber wir waren ein Team (bis heute) und es lief.
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Sie wurden größer, gingen ihre eigenen Wege und dann kamen Mamas Träume und Wünsche wieder ins Spiel.

 

Ich konnte Reisen, hab den Motorradführerschein mit 50 gemacht, konnte mich jobmäßig neu orientieren und ich sein. Das war der große Vorteil der frühen Mutterschaft. Es war und ist noch für nix zu spät.
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Ein Herdentier war ich noch nie, meine Meinung hab ich immer , nicht immer diplomatisch, vertreten. Meine Jobs waren immer Berufung, wenn auch manchmal nur auf Zeit. Auch da muss ich mir nichts mehr beweisen.
Aber, klar kommt hier ein aber, was sagt das Alter dazu, was schränkt ein, was wird in weiteren 20 Jahren sein?
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Laut statistischem Bundesamt habe ich noch 34,96 Jahre zu leben. Das ist ja noch ganz schön, würde ich sagen, wenn es gesundheitlich gut läuft ist das ja auch durchaus erstrebenswert. Davon muss ich noch gut 1/3 arbeiten, auch durchaus erstrebenswert. Wie sehe ich dann eigentlich aus? Falten, graue Haare, dick, dünn? Gut , man kann sich pflegen, hegen, dann geht’s noch so mit dem Äußerlichen, hab ganz gute Gene geerbt, und natürlich immer ne Flasche Wasser dabei… hihi.
Wie werde ich leben? Enkel hätte ich gerne, eigentlich schon lange, aber die Damen lassen sich Zeit, ok, dann vertagen wir das! Herausforderungen brauche ich nicht mehr so viele, habe ich gemerkt. Ich habe lange im Mobilen sozialen Dienst gearbeitet, ich habe viele alte, einsame Menschen gesehen, das möchte ich nicht. Deshalb wahrscheinlich auch der Wunsch nach Vermehrung in der Familie. Ich habe gesehen das viele alte Menschen in Deutschland in Armut leben und am Gesundheitssystem sehr zu knabbern haben. Das möchte ich auch nicht, keinesfalls. Ich hoffe das ich das noch verhindern kann, irgendwie.
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Ich bin viel  gereist, war schon an vielen sehr schönen Orten in der Welt. Das möchte ich noch mehr und zwar nicht mit der Senioren Reisegruppe einer sozialen Organisation sondern so individuell und frei wie bisher. Ganz wichtiges Wort fürs Alter FREIHEIT! Irgendwie hab ich immer den Eindruck das Alter und Freiheit sich gesellschaftlich gerne mal ausschliessen. Wobei ich auch glaube das es regional unterschiedlich ist. Und eine Frage der sozialen Struktur in der man sich befindet.

Oh, wenn ich drüber nachdenke waren meine Eltern, die mir altersmäßig so gut 20 Jahre voraus haben mit Mitte 30, eeehm, sorry, alt. Wobei ich mich aber auch bei vielen Menschen frage ob sie jemals jung waren, oder nicht doch schon mit extremst greisenhafter Einstellung in die Welt geschickt wurden.
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Ich möchte ich sein, Gesicht zeigen, geschminkt, ungeschminkt,das tun was ich kann, mir nichts mehr beweisen müssen, Klamotten tragen wie ich mag und über die Uniformen der Jugend, Röhrenjeans, Long-Top, weites Shirt und Schal, grinsen. Ich mag Archäologie studieren, verdammt, endlich! Wo Türen zugehen, gehen andere auf!

IMG_5595Ich habe gelernt mir meiner Individualität bewusst zu sein und möchte sie leben, bis zum Ende.

Ich muss mir nichts mehr beweisen, ich weiss was ich kann, heisst nicht das ich nicht jederzeit bereit bin Herausforderungen anzunehmen, wenn ich will.

Ich will Gesicht zeigen, ich will meine „ältere Haut“ noch ein wenig Tätowieren lassen, weil, das fühlt sich für mich gut an!

Und, ich will glücklich sein, mit Falten, mit grauen Haaren, mit dem Kampf gegen die Schwerkraft (den trage ich übrigens für mich aus). Die Zeit ist nicht mein Feind, nein, die Zeit ist mein Freund, noch 34,96 Jahre, mindestens!

Zu diesen wahrscheinlich etwas unsortierten Gedanken hat mich  Yoko Ono *18. Februar 1933  mit dem folgenden Satz inspiriert:

Some People are old at 18, some are young at 90… It is a concept that humans created.
IMG_5597PS: und die kleine freche Bloggerin, die ich wirklich sehr schätze!

 

Spargel-Mega-Super-mit Fleisch -mitsattmachgarantie-Burger !

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Gibt’s eigentlich eine Lobeshymne auf Spargel. Ein Lied das mein Lieblingsgemüse besingt, wonach sich durch die Küche tanzen lässt bei der Vorfreude?

Ne, habt Ihr auch noch nix von gehört, oder?
Jetzt aber: “ Koche Spargel mit mir, koche Spargel den ganzen Tag, koche Spargel mit mir, bis der Bauch vor Spargel platzt! Spargel, Spargel, Spargel, …, weiß, Spargel, Spargel, Spargel, …grün!“ ( Melodie „Tanze Samba mit mir…), hach ja so könnte es hier laufen in der Spargelzeit.

Weiss, grün, ALLE Sorten heiss geliebt. Meist gebraten oder gedünstet, seltenste gekocht. Dabei gibt’s zwei Lieblingsvarianten: Spargel mit, Salbeibutter, Pinienkernen, Parmesan und Spiegelei..
Ihr wisst schon: wenn das weiche Eigelb dann… oh je, Wasser im Mund Marsch!

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Oder diese hier: der Satt-Mach-Burger: mit Rindfleisch  und Möhrchen und so…
Rezept gefällig?    OK, überredet:

Ich hab hier mal für eine Person kalkuliert:

2 Scheiben Mjukkaka Bröd
250 Gramm grünen Spargel
200 Gramm Rinderhack
2 Möhren
etwas frischen Ingwer
1 rote Zwiebel
Tomatensosse wie hier oder Ketchup
1 TL Senf
1 EL Sesamsaat
1 Ei
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker
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Den Spargel putzen, Schälen ist ja meist nicht nötig. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl knackig braten, nicht zu viel Hitze bitte. Eine Prise Zucker tut dem Spargel auch beim Braten gut!
Möhren schälen und in Streifen hobeln. Zwiebel schälen und hacken, Ingwer schälen und hacken.Alles zusammen im kleinen Topf mit Olivenöl und evtl. etwas Wasser  bißfest dünsten, salzen, pfeffern. Auch die Möhren mögen den Zucker ja recht gerne.
Aus dem Hackfleisch nur mit Salz und Pfeffer gewürzt 2 Platten formen. In der Grillpfanne anbraten, Brot toasten. Tomatensosse erwärmen, bei Ketchup entfällt dieser Schritt.

Dann in Butter(schmeckt mir besser) ein Paradespiegelei braten und den Sesam etwas anrösten.
Die Brotscheiben auf einer Seite mit etwas Senf bestreichen und los geht’s mit dem Schichten:

Brot, Fleisch, Tomatensoße (Ketchup), Spargel, Möhrenstreifen, Fleisch, Tomatensoße, Spargel Möhren, Spiegelei, Brot! Zum Schluß mit Sesam bestreuen, Salz und Pfeffer nach Vorliebe. Fertig! Sieht gut aus, schmeckt und macht satt!

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Guten Appetit… „Koche Spargel mit mir, koche Spargel den ganzen Tag…“

Rita aus dem Gartenhaus

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Hier bin ich wieder !

Da isse ja wieder, zurück, im Leben 1.0 und 2.0 und es gibt sooooo viel Neues!

Blogpause, Schreibblockade, Ladehemmung, keine Zeit…alles Themen die in letzter Zeit um sich griffen im „Happy Blogland“!
Nun, bei mir war es etwas anders:

Das nicht immer alles glatt läuft im Leben ist klar und manchmal gibt es eben auch Ereignisse die einen ganz schön aus der Bahn werfen. Da braucht man dann schon mal ganz schön lange um sich zu erholen , zu sortieren und neu und zuversichtlich in die Zukunft zu sehen.
Aber auch raus aus den Routinen, neues Erfahren, sehen, machen, weg aus eingeschlichenen festgefahrenen Mustern. Selbstreflektion ist da extrem hilfreich, wenn sie denn gründlich und ehrlich erfolgt!

Dem geneigten Verfolger bei Instagram dürfte es daher nicht entgangen sein das in meinem Leben eine grosse Veränderung stattgefunden hat.
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Mein Lebenspartner und ich gehen nun getrennte Wege, ich bin umgezogen und starte nun in mein #newlife14!
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Jetzt kommt DIE Phrase: Jede Krise ist auch eine Chance!

Chance Nr.1:
Wohnen wo ich will und Einrichten ohne Kompromisse machen zu müssen, ha, das hat was!

Chance Nr.2:
Neuer Job, da wo Leidenschaft und Können zusammenfließen, Check, echt Glück gehabt! Diese Woche geht’s los und ich freu mich wie ein Schnitzel! (original Wiener Schnitzel)

Chance Nr.3:
Freizeitgestaltung ohne Kompromisse! Laufen,Kochen, Lesen,Fotografieren, Surfen, Nähen, Abhängen und nicht zuletzt: Bloggen wann ich will, was ich will…yeah!

Chance Nr.4:
Freundeskreis neu Aufstellen, das ist eh meist in Abständen so, aber wenn ein Paar sich trennt erlebt man schon mal sein blaues Wunder!

Chance Nr.5:
Einsamkeit genießen! Kann ich, ich hab Phasen des Alleinseins schon immer genossen und jetzt auch. Klar, es wäre unrealistisch zu sagen das belastet nicht, tut, es, nach wie vor, aber ich mag ja positiv in die Zukunft schauen. So!

Chance Nr.6:
Ich bin Herrin der Fernbedienung… yeah, yeah, yeah!

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Ganz schön viel Neues und ganz schön viele Chancen, oder?
So soll es dann auch hier laufen. Dazu gibt es die Tage mehr.

Regelmäßigkeit soll einkehren im ,nun nur noch virtuellen, roten Gartenhaus. Geschäftiger soll es werden im Nähparadies, im DIY Bereich,im Wohnbereich, der mir eigentlich auch ganz besonders am Herzen liegt, im Küchentrakt. Lasst Euch überraschen!
Es wird die Eigenkreationen des „roten Gartenhauses“ nicht nur bei DaWanda zu kaufen geben…hihi, das freut mich besonders!

So Ihr Lesergemeinde, jetzt seid Ihr mit Neuigkeiten und dem gesammelten schneiderschen Optimismus geimpft und ich hoffe Ihr könnt damit so gut leben wie ich!

Hallo Welt, ich bin da, seid Ihr auch dabei?
Habt einen schönen Sonntag, wir lesen uns !

Rita aus dem Gartenhaus

Freund…Freundschaft… und das was bleibt

{Short Stories #2}

Ich lese gerne, ich lese viel. Unterschiedliches, ich sauge Bücher auf. Dazu gehören auch Biografien.

Geschriebenes ist wertig, es bleibt. So lese  ich nicht nur, sondern schreibe…

Und ich finde das geschriebene Wort befreit, Dinge festhalten oder auch verarbeiten wenn man etwas erlebt hat.

Da kommt mir die Aktion  „short stories“ von den Bloggerinnen Bine von was eigenes und Andrea von jolijou doch gelegen und bietet eine schöne Plattform um auch eventuell mal mehr Leser zu erreichen.

Freundschaft ist das Februar Thema, ja, ich weiß wir haben schon März. Aber das sehen die Mädels nicht so eng.

Was ist für mich Freundschaft, wer ist denn mein Freund?

Freundschaft kann schon ewig währen, sie kann eine Episode des Lebens sein. Du kannst Freunde verlassen, enttäuschen, verlieren.

Es gab und gibt in meinem Leben nich viele wirkliche Freunde. Ich habe das immer reduziert gehalten. Bewusst. Diese Massencliquenfreundschftsgedönse war nie so wirklich mein Ding.

Aber die letzten 10 Jahre hatte ich einen besten Freund. So einen wie man ihn sich wünscht:

Wir kennen uns schon lange, mein bester Freund und ich. Etwas über 30 Jahre.Wir hatten wilde Zeiten damals, legendäre Parties, halsbrecherische Motorradtouren, Zelten, wir haben nix ausgelassen, wild war es, aber schön und unvergessen.

Dann haben wir uns aus den Augen verloren, der Freund und ich. Jeder hat jemanden geheiratet, das Leben nahm, obwohl wir in der gleichen Kleinstadt leben, einen andernen Lauf.

Dann aber , ein gemeinsamer Bekannter hatte Polterabend trafen sie sich wieder, die alten Freunde.

Es wurde gequatscht, das Erlebte der letzten Jahre ausgetauscht und es wurde sich verabredet. Fur ein gemeinsames Hobby, eine Tour nach Assen zum Moto GP.

Ein schönes, ja ein wunderschönes Wochenende folgte und man verliebte sich. Der Freund und die Freundin gingen nun gemeinsam durchs Leben. Als Partner, als Fels in der Brandung, als Verschworene. So viele Gemeinsamkeiten wurden ausgelebt, gelacht, geweint. Zugehört, getrunken, gegessen, gefeiert, Brandungen durchquert, immer als Team…

Schwierigkeiten die der Andere hatte wurden zu den Eigenen erklärt, man kümmerte sich man half sich, man lernte voneinander. So ging es viele Jahre, Freund und Freundin waren ein Paar, Geliebte, Verschworene.

Natürlich hat so ein Paar nicht nur schöne Zeiten, nein, es gab auch Schwierigkeiten miteinander,

Paarprobleme zu lösen. Aber das ging immer irgendwie, denn sie haben nie vergessen das sie ja auch Freunde sind.

Dann kamen das womit niemand rechnete.

Der Freund wurde krank, seine Seele wurde krank. Der Freund vergass das sie seine Freundin war. Er suchte Schuldige für Probleme, er suchte die Wurzel seines Übels. Und er wollte nicht mehr mit der Freundin darüber sprechen.

Es wurde nicht mehr gesprochen.

Nicht mehr miteinander sprechen ist wie viele kleine Tode sterben. Wenn man etwas sagen will und man kurz bevor die nett gedachten Worte die Lippen verlassen stoppt. Stoppt weil man resigniert hat, weil es einfach nicht mehr lohnt.

Gibt es das: es lohnt sich nicht mehr zu Reden ? Schade ist es immer, wenn man aufhört zu reden und heimlich nur für sich denkt: Du bist nicht mehr mein Freund, Du Gegenüber.

Bitte werde nicht mein Feind. Das ist eigentlich alles was es in Phasen wie dieser zu denken und vielleicht auch zu reden gibt:

Bitte werde nicht mein Feind!

Und so wurde die Kluft wurde tiefer und tiefer bis dann der Freund das sagte was die Freundin schon lange dachte:

Ich will nicht mehr Dein Partner sein.

So ist es und so bleibt es.

Und so ist er nicht mehr in meinem Leben. Der beste Freund den ich jemals hatte.

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Fischserviette am Freitag !

Und dazu:

Möhren-Apfel Gemüse mit gesalzenen Pekannüssen,Chili und noch mehr Zeug!

So Ihr hungrigen Leser!
Heute möchte ich mal endlich beginnen Euch meine Eigenkreationen aus dem Küchentrakt des Gartenhauses vorzustellen. Natürlich in der Hoffnung auf Interesse und Gegenliebe zu stoßen.

Fangen wir mal mit Obst und Gemüse an.
Gemüse jeglicher Art wird bei mir meist gebraten.Oder mit ganz wenig Flüssigkeit gedünstet, auch Spargel und Brokkoli und Möhren… eigentlich alles! Ok, auf Wunsch des Herrn Z. kochen ich ihm seine Anteile so wie er es mag, aber ich bin da recht kompromisslos, bei mir jedenfalls.

Möhren wären dann auch heute das Thema, ich sehe das was da gleich zubereitet wird ja als vollwertige Mahlzeit, Mann mag darüber streiten!
Also,Tadaaa, ich präsentiere, das weltbeste Möhren-Apfelgemüse!

Möhren

Das brauchst Du:

500 g Möhren
2 mittelgrosse Äpfel (ich nehme Pink Lady wegen der angenehmen Säure)
3-4 EL Dattel-Balsamico
75 g gesalzene Pekannüsse (in meiner Mischung waren noch Cranberries)
25 g Pinienkerne
1 TL fein gehackten frischen Ingwer
Olivenöl
Chiliflocken, nach bevorzugtem Schärfegrad
Salz (Vorsicht, die Nüsse sind schon salzig)
Vanillemühle

Möhren mit schälen und in Pommes schneiden, Äpfel vierteln, entkernen und in Spalten schneiden.
Eine vorzugsweise beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze bringen, Olivenöl zugeben und dann die Möhrenstücke dazu. Langsam von allen Seiten anbraten, aber nicht braun werden lassen, nach fünf Minuten die Apfelspalten, den Ingwer und die Pinienkerne dazugeben, heiss werden    lassen und mit dem Dattel-Balsamico ablöschen. Weiter schmurgeln lassen.
2/3 der Chiliflocken dazu tun, alles immer schön in Bewegung halten. Wir mögen ja nicht Mälzer’s intensive „Röstaromen“.. hehe.
Zwischendurch mal den Stand der Bissfestigkeit testen. Ich mag’s knackig.
Pekannüsse zugeben unterrühren und heiss werden lassen.Eventuell nachsalzen.

Fertig!
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Schön auf einem Teller anrichten, restliche Chiliflocken darüber geben, guten Appetit!
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Normalerweise würde ich die Möhren erst karamellisieren, aber der Dattel-Balsamico hat schon eine gewisse Süße und es wird auch nicht trocken durch die Flüssigkeit die auch noch aus den Apfelspalten austritt.
Ich kann ja jahrelang auf Fleisch verzichten, wer es nicht kann, Hähnchen oder …ich höre es schon…buuhh… Leber sind die Idealen Begleiter.

Viel spass beim Kochen, deckt Euch den Tisch schön ein und lasst mich wissen wie es schmeckt.

Rita aus dem Gartenhaus

Schatz, wo kommt das Ding da denn her?

Oder wie sich ein Hoptimist in unser Haus einschlich!

Ambiente 2014, Frankfurt! Größte Fachbesuchermesse Europas, Trendvorschau, Gastland Japan, Einkäufer die Milliönchen hin und her schieben, Hersteller die auf noch bessere Umsätze hoffen und mitten drin: Ich!

Die Messe Frankfurt hatte eingeladen zur Blogger-Lounge!

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Einführungsvortrag der Messe Frankfurt mit Tips und Tricks sich gut zurechtzufinden.

Wobei man beim genauen Zuhören schon merkte das es die Erstberührung mit ca 35 Bloggern war, man verschätzte sich doch etwas ob der Designvorlieben.

Dem geschulten Beobachter dürfte jedoch nicht entgangen sein das es wie immer erst mal wichtiger war die Hashtags #ambiente14 und #BLA 14 anzulegen und das Equipment zu checken.

Die ungläubigen Blicke das da ne Menge Leute sitzen die durchaus in der Lage sind gleichzeitig zu fotografieren, zu posten und interessiert zuzuhören treibt mir ja immer wieder ein breites Grinsen ins Gesicht. Manchmal fühlt man sich ja doch wie im Zoo, so von Innen, als Bewohner…

Nach der durchaus interessanten Trendvorschau des ultimativen Stilbüros bora.herke.palmisano gings dann in Richtung Messehallen.
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Die Interior Design Trends, in vier Trendwelten arrangiert waren etwas zu überlaufen um sich wirklich damit auseinanderzu setzen. Für einen ersten Einblick reichte es jedoch allemal.

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Für mich zeichneten sich im Prinzip drei Trends ab:

Auf jeden Fall skandinavisches Design! Diese Stilrichtung findet immer mehr Freunde, nicht ausgehend von dem großen Möbelhaus in gelb/blau, sondern hochwertig verarbeitete Materialien in schlichtem Design.
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Der Vorteil besteht aus meiner Sicht in der vielfältigen Kombinationsmöglichkeit.

Ich kann alles kombinieren, mit ein, zwei Grundtönen ist es möglich einen Trend auszuleben ohne direkt das ganze Häuschen auf den Kopf zu stellen.Zeitlos, trotzdem durchaus sehr individuell, klar aber gemütlich weil Hoz doch meist irgendwie eine Rolle spielt.IMG_1002

Shabby Chic ( ich fasse alles was so in die Richtung geht mal so zusammen), irgendwie nicht tot zu kriegen. In kleinen Dosen durchaus erträglich. Wobei ich persönlich mich da eher zurück halte. Da sind mir echte Antiquitäten mit Geschichte doch lieber.

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Der Clean Chic, softer ist er geworden. Metall spielt da eher nur noch bei Accessoires eine Rolle.
Gut so, sieht ja immer toll aus hat aber meist den Charm eines Operationssaals.
Naturtöne, Pastell, Holz, natürlich Schwarz und Weiss, metallische Akzente lassen sich mit Gold oder Kupfer setzen,         wobei das Kupferding, jaha, toll, aber jede Edelstahlgabel stört da doch, oder?
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Wichtigster Trend:
Mach doch was Du willst! Ich glaube Wohnen war noch nie so individuell wie heute. Hochwertige Lieblingsstücke von namhaften Designern, kombiniert mit eben diesem Schweden und Familienstücken, so sieht zum Beispiel bei mir zuhause aus.

Witzige Details sollten nicht fehlen, alldiweil: Wohnen soll ja Spass machen, nicht wahr!

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Besonderen Dank an Claudia Claussen , sie hat mal wieder mit viel Energie diesen Messe-Marathon für uns angezettelt! Besonders die Hersteller diverser Fußbäder huldigen Dir.

Dank an die Messe Frankfurt für die freundliche Aufnahme und das lecker Mittagessen.
Und Räder, Ihr habt Euch mal wieder selbst übertroffen! Danke!
House of Rym, Euer Empfang war genau so warm und liebevoll wie das Design der Produkte! Jetzt bin ich endgültig Fan!
Ach und da war ja noch der Kerl den ich mit ins rote Gartenhaus gebracht habe: DER HOPTIMIST, danke für das tolle Goodie, er hat einen Ehrenplatz gefunden!
Ein Küchen und Pastellparadies war IB Laursen für uns mit netten Gesprächen und tollen Infos, herzlichen Dank!
Bei meinem persönlichen Liebling  house doctor wurden wir von Tina Pedersen so liebevoll empfangen und herumgeführt, da hätte ich bleiben mögen. Nicht zuletzt wegen der leckeren Limonade zu der sie uns bei Nicolas Vahé einlud.

Schön war’s ich hoffe das kam rüber. Claudia hat auf ihrem Blog ne Liste der teilnehmenden Blogger, da könnt Ihr Euch auch noch ein paar Stimmungen abholen.

Aber wiederkommen nicht vergessen!
Viel Spass beim Trend-Scouten

Rita aus dem Gartenhaus

Die Blogger-Lounge auf der Dreiermesse Christmasworld/Paperworld/Creativworld

Oder wie selbst ein exclusiv für die Blogger eingerichteter Raum nicht vor schmerzenden Füßen schützt!

Hohoho im Januar… neee, nich für mich! Ich bin zwar sehr Advents-und Weihnachtsverrückt, aber am 25. Januar kann man mich mit diesem Thema noch nicht so wirklich kriegen. Schliesslich war das schneidersche Adventsgedönse gerade erst in den Kisten verschwunden.
Macht aber nix, schließlich hatten wir auf den Ausstellungsflächen der Paperworld und der Creativeworld weiss Gott genug Kilometer abzulaufen.
Ne, eigentlich kann von Ablaufen keine Rede sein. So gut wie an jedem Stand hätte man in Aaahs und Ohhhs verfallen können. Gehört schließlich zu Bloggers Live.
Papier und Creativ, das muss ja eine Welle der Begeisterung auslösen.

Und so hatten sich auf der super organisierten Messe Frankfurt organisiert von Claudia etwas über 20 BloggerInnen zusammengefunden um das Areal zu erobern.

Die liebe Stefanie hatte die Aufgabe den Schwarm aus Bloggerhausen zu koordinieren, hat uns einen Raum, Getränke und lecker Kekse zur Verfügung gestellt. Ihr Arbeitgeber tat schon gut daran eine Bloggerin sich liebevoll für Blogger sorgen zu lassen, hat se fein gemacht!

So sind wir dann nach einer freundlichen Begrüßung losgezogen, sinnvollerweise in kleinen Gruppen.
Sonst hätten die Aussteller wahrscheinlich einen Bus fotosüchtiger Japaner vermutet. Fotografieren, Twittern, Instagram versorgen, hach , irgendwie haben wir ja doch alle drei Hände, mindestens!

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Freundlicherweise hatte die Firma Marabu eingeladen einen sehr genauen Blick auf ihre unterschiedlichen Produkte zu werfen. Dazu liess es sich Frau Nadine Neuhausen nicht nehmen uns über den prächtigen Stand zu führe und uns Einblicke in der wirklich breit gefächerte Angebot zu gewähren.
Es gibt wirklich kaum einen Kreativ-Bereich der mit Farben von Marabu nicht zu verschönern wäre.
Mich beeindrucken ja besonders die Porzellanfarben, da schwebt so einiges im Hinterkopf rum das noch umgesetzt werden will. Ich denke mal Marabu wird da mein Partner werden. Leuchtkraft, Leichtigkeit in der Anwendung, schon toll!
Aber auch Stoffe, die klassische Leinwand, so ziemlich für alles lässt sich im Sortiment etwas finden. Ich denke ich werde da mit einem Tutorial später mal näher drauf eingehen. Zum Abschied haben wir nämlich noch eine üppig bestückte Goodiebag bekommen, sozusagen mit“Alles drin“.
Danke noch einmal dafür, ist hier seeehr gut aufgehoben!

Das wars dann mit dem offiziellen Teil und ich muss sagen, gut so, denn das was danach zu erobern war hat den Zeirahmen fast schon gesprengt.
Natürlich unterliegen auch die Klassiker der Creativwelt den modischen Trends. So ist auch hier Pastell und Kupfer ein grosses Thema, gleich dem Interieur- Bereich. Aber auch die natürlichen Materialien und Farben sind nicht mehr wegzudenken.
Und Gold! Gold ist und bleibt nun mal im Geschenk-und Verpackungsbereich das „Edelmetall“.

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Kreativ sein ist ja „in“ im Moment. Mit Sicherheit auch ein Verdienst der Blogger.
Fast jedes Blog zeigt inzwischen DIY in Bild und Video.
Das lässt ja hoffen ! Wo man früher vielleicht seine Geburtstagskarte im Drogeriemarkt schnell eingepackt hat macht man sich heute Gedanken ums Individuelle, und somit kommt das „selber machen“ ins Spiel!
Einige Firmen bieten Sets an, da sind die Teile , für Karten, Papierfiguren, Geschenkverpackungen, schon vorgestanzt. Wer also so ganz und gar zwei linke Hände hat kommt auch damit zurecht und kann anschliessend sagen: Hey, selbst gemacht!

In den heiligen Hallen der Paperworld hat der Blogger an sich natürlich ganz bestimmte Absichten.
Such die „Jungen Wilden“ heisst es da, ab auf die Sonderflächen für die kleinen , feinen, innovativen Labels. Diese Geheimtips pflegen sich ja wie ein Buschfeuer durch die
Blog Landschaft zu verbreiten.

Und da waren sie, bisschen in die Ecke gequetscht, aber die geschulten Nasen haben sie gefunden.

Mit Liebe angefertigte Karten, Blöcke, Kalender, Drucke..hach

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Ich möchte Euch weiter unten einige ans Herz legen die mir besonders gut gefallen haben!

Schaut einfach mal vorbei, es sind wirklich besondere Sachen, nicht für jeden Tag, aber Papier das man so gerne anfasst. Visitenkarten die man wie einen Schatz hütet und gar nicht weggeben mag, Blöcke die fast zu schade zum beschreiben sind… ich könnt mich jetzt verlieren!

Lass ich also mal besser  Bilder sprechen , schaut Euch um, falls Ihr Fragen habt, nutzt doch einfach die Möglichkeit mir zu schreiben, ich freu mich!

Und:

nach der Messe ist vor der Messe:
Samstag hat Bloggerhausen ein Date auf der Ambiente, liebe Füße, verzeiht mir jetzt schon mal, aber da müssen wir gemeinsam durch!

Seid gut zu Euch!

Liebe Grüße aus dem Gartenhaus
Rita

Link-Liste meiner Paperworld und Creativeworld-Lieblinge, ohne Einflussnahme von irgendwas und irgendwem!

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